Rezension zu Be with me von J.Lynn
Mittwoch, 24. August 2016
Hallo ihr Lieben!
Heute kommt meine Rezension zum zweiten Teil der " Wait for You " Reihe: " Be with me " von J. Lynn!
Titel: Be with me
Originaltitel: Be with me
Autor: J. Lynn
Verlag: Piper
Seiten: 432
Preis: 9,99
ISBN: 978-3-492-30573-0
Inhalt:
Du bist bereit, alles zu riskieren. Aber bist du auch bereit, alles zu
verlieren? Teresa Hamilton wollte immer nur eines: Tänzerin werden.
Doch als ihr großer Traum nach einer Verletzung plötzlich in weite Ferne
rückt, ist es Zeit für Plan B: ein College-Abschluss. Kurz darauf
trifft sie am Campus nicht nur ihren großen Bruder Cam, sondern auch
dessen besten Freund Jase – der Teresa einst den unglaublichsten Kuss
gegeben hat, den die Welt je gesehen hat. Danach hat er allerdings kein
Wort mehr mit ihr gesprochen, und auch jetzt will er ganz offensichtlich
nichts mit ihr zu tun haben. Nur warum brennt sich sein Blick dann noch
immer so tief in ihr Herz?
Meinung:
Teresa, die kleine Schwester von Cam, kann nicht mehr aufhören an Jase zu denken, nachdem er sie vor einiger Zeit geküsst hat. Ihr hat der Kuss unglaublich viel bedeutet, ihm aber anscheinend nicht, wie sie später leider feststellen muss, da er sie nach dem Kuss gewissendlich zu ignorieren schien. Der Grund, warum Jase niemals etwas mit Teresa hätte anfangen können? Sie ist die kleine Schwester von seinem besten Freund, wie er es begründet. Nie hätte Tessa erwartet, dass das nicht der eigentliche Grund ist und das selbst der heißeste, charmanteste Kerl seine Geheimnisse hat.
Es war zwar schon etwas länger her, seit ich Wait for you gelesen habe, trotzdem kam ich sehr gut in die Geschichte rein und war schon äußerst gespannt, mehr über Cams kleine Schwester zu erfahren, die man schon etwas aus Wait for you kannte. Den Anfang fand ich nicht sehr fesselnd, ich habe also nicht das Bedürfnis verspürt, die ganze Zeit weiterzulesen. Ich hatte das Gefühl, dass alles langsam vor sich hin plätscherte, aber nichts wirklich interessantes geschah. Dieses Gefühl hielt aber nicht lange an, denn etwas später kam eine überraschende Wendung und ein Geheimnis ans Licht, womit ich gar nicht gerechnet hätte. Ab dieser Wendung konnte ich mich vom Buch gar nicht mehr losreißen, es hat mich richtig gefesselt und ich habe gelesen und gelesen, obwohl ich die meiste Zeit eigentlich anderes hätte tun müssen, wie Hausaufgaben zum Beispiel.
Der Schreibstil von J. Lynn, oder auch Jennifer L. Armentrout, die besonders für ihre Lux- Reihe bekannt ist, ist wie immer schön zu lesen. Er ist sehr jugendlich gehalten und mit einer Mischung aus Humor und Kitsch kann er wohl jeden Leser überzeugen!
Nach dem ersten Teil habe ich mich super gefreut, Teresa näher kennenlernen zu dürfen und sie war mir auch wirklich sehr sympathisch! Ich mochte ihre witzige Art und fand es bewundernswert, wie sie mit ihrer Vergangenheit umgeht. Sie selbst dachte, dass es schwach sei, ständig an das vergangene zu denken, aber ist das nicht eher stark? Sie hat daran gedacht und es akzeptiert und dies ist bestimmt keine Schwäche. Ich konnte vieles, was sie tat, sehr gut nachvollziehen, besonders, dass sie so traurig war, weil ihr Traum Tänzerin zu werden langsam aber sicher zunichte ging. Desto schöner war es natürlich, dass es jemanden gab, der ihr half, dies zu vergessen- Jase. Wie alle von Jennifer L. Armentrout erschaffenen Typen ist er sehr charmant und humorvoll, ich mochte aber, dass hinter dieser Fassade mehr steckte, denn auch er hat eine weniger schöne Vergangenheit. Durch die Einblicke in seine Vergangenheit gewann er an Tiefe und da es etwas dauerte, bis er Tessa ganz einweihte, war ich immer umso gespannter mehr über ihn zu erfahren.
Beide haben eine starke Persönlichkeit und passen super zu einander, nur das kleine Hin und Her war anfangs etwas nervig. Ich habe mich während des Lesens ständig gefragt, warum er seine Meinung von einem Tag auf den anderen komplett ändert, nachdem man aber den Grund weiß, ist es nachvollziehbar.
Die Nebencharaktere waren relativ oberflächlich gehalten, da man über viele nicht viel wusste, weil der Fokus hauptsächlich auf Tessa und Jase lag. Es war aber sehr schön, dass Cam und Avery relativ oft vorkamen und man dadurch erfahren hat, wie es mit ihnen nach dem ersten Teil weiterging. Am besten gefallen hat mir Calla, weil ich ihre Art sehr mag, ich finde sie andererseits aber auch sehr interessant und freue mich schon riesig, in " Stay with me" mehr über sie zu erfahren!
Dass die Nebencharaktere relativ oberflächlich waren, finde ich übrigens nur halb so schlimm, weil man einige in den Folgebänden besser kennenlernen wird!
Relativ am Ende des Buches geschah dann etwas, mit dem ich gar nicht gerechnet hätte und ich war wirklich geschockt. Es gibt nicht viele Bücher, die mich derart schockieren oder überraschen und wenn, dann hätte ich wirklich nie gedacht, dass es ein New Adult Buch sein würde. Dadurch konnte die Autorin am Ende aber auch eine gewisse Spannung aufbringen und man hat auf die Seite hingefiebert, wo der "Fall" aufgedeckt wird.
Fazit:
Letztendlich kann ich sagen, dass mich "Be wit me" von Jennifer L. Armentrout wirklich überrascht hat, denn es war besser als ich erwartet hätte, obwohl " Wait for you" auch schon nicht schlecht war! Ich habe bisher zwar noch nicht sehr viele New Adult Romane gelesen, aber von den gelesenen gefällt mir dieses Buch am besten und ich werde die Reihe definitiv fortsetzen. 4,5 von 5 Sterne von mir!
Ein großes Dankeschön an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplars!
Liebste Grüße,
Julia
Rezension zu Legend- Fallender Himmel von Marie Lu
Samstag, 13. August 2016
Hallo ihr Lieben!
Neulich habe ich " Legend- Fallender Himmel " gere-readet, weil die Trilogie zu einer meiner liebsten gehört und es schon lange her war, dass ich den ersten Teil gelesen habe. Jetzt kommt dann auch meine Rezension dazu!
Titel: Legend- Fallender Himmel
Originaltitel: Legend
Autor: Marie Lu
Verlag: Loewe
Seiten: 368
Preis: 17,95 ( HC )
9,95 ( TB )
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7855-7394-5
Inhalt:
Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche
Anschuldigungen genährt werden. Und Hass, dem eine grenzenlose Liebe
entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind
sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende!Der unbändige
Wunsch nach Rache führt June auf Days Spur. Sie, ausgebildet zum
Aufspüren und Töten von Regimegegnern, erschleicht sich sein
Vertrauen.Doch Day, der meistgesuchte Verbrecher der Republik, erweist
sich als loyal und selbstlos – angetrieben von einem unerschütterlichen
Gerechtigkeitssinn. June beginnt, die Welt durch seine Augen zu sehen.
Ist Day tatsächlich der Mörder ihres Bruders? Fast zu spät erkennt June,
dass sie nur eine Spielfigur in einem perfiden, verräterischen Plan ist.
Meinung:
Der Anfang war noch etwas schleppend, da man sich erst in dieser neuen Welt einfinden musste, aber sobald dies getan war, konnte man richtig Spaß am Lesen haben und die Seiten flogen dahin wie nichts. Die Geschichte spielt in der Zukunft und vieles hat sich von der jetzigen Zeit her verändert: Amerika ist jeweils in 2 sagen wir mal Länder gespalten- die Republik und die Kolonie. Beide Länder sind verfeindet und führen Krieg. Die zwei Protagonisten Day und June leben in fast komplett verschieden Welten. June, das reiche Wunderkind der Republik und Day, der meistgesuchte Verbrecher der Republik. Erst über 100 Seiten später treffen die beiden aufeinander und dann nimmt die Geschichte ihren Lauf an.
Kommen wir erstmal zu meinem Lieblingshelden, Day. Er ist einer der selbstlosesten Charaktere, die ich kenne, ohne es selbst zu merken oder zu beabsichtigen. Allein wie er alles für seine Familie tun würde ist bewundernswert, aber auch wie er an die Armen denkt. Die Republik wird nach Armen- und Reichensektoren unterteilt und während es sich bei den Reichen gut Leben lässt und sie alle eine blendende Zukunft erwartet ( sobald sie den Krieg gewinnen sollten ), haben die Ärmeren wohl den kürzeren gezogen. Wenn man erst liest, dass Day der meistgesuchte Verbrecher der Republik ist, könnte man denken er sei irgendein Bösewicht oder so, aber seine Taten sind nicht sehr schlimm oder schrecklich. Eher hilft er damit vielen Leuten.
Day kommt mir sehr real vor, wenn ich etwas aus seiner Sicht lese, ist es schwer vorstellbar, dass er nur eine fiktive Figur ist. Er benimmt sich total menschlich, hat wie jeder seine Macken und ist nicht perfekt, aber genau dass mag man an ihm, weil er weiß, wie er mit seinen Schwächen umzugehen hat. Ebenfalls ist es auch faszinierend in seinen Kopf zu blicken und seine Gedanken zu kennen, denn Leute, er ist wahrscheinlich eines der cleversten Wesen, die ich kenne. Schon allein wie er seine " Taten" ausführt, ohne dass ihm ein Fehler unterläuft oder wie er es schafft sich vor der Republik zu verstecken, zeigt, wie schlau er ist und was er alles drauf hat. Aber Day ist nicht die einzige clevere Person im Buch, ich würde sogar fast behaupten, dass June ein wenig cleverer ist. Sie " scannt" ( so nenne ich es jetzt einfach mal) ihre Umgebung in weniger als einigen Sekunden ab und schafft es in der Zeit zu analysieren, wie weit es von A nach B ist und wie schnell sie bei ihrem Tempo dorthin kommt. Auch wenn vor ihr eine Person steht, ihr entgeht einfach nichts- vom kleinen Krümel auf der Hose bis zum Fusel auf der Jacke. Kommen wir aber auch mal zu June als Person: Vor Days und ihrer Begegnung fand ich sie ganz in Ordnung, weil mich ihre eingebildete Art störte. Sie sah alles als selbstverständlich an und fand dazu auch noch, dass die armen Menschen Abschaum sind. Sie macht in dem Buch aber eine Charakterentwicklung durch, die man, wenn man Band 1 und 3 vergleicht, noch deutlicher sieht und die sie mir unglaublich sympathisch macht. Ihr ganzes Leben und alles, woran sie geglaubt hat stellte sich als falsch heraus und ich finde, dass sie dadurch am Ende zu einem anderen, viel besseren Menschen wurde, da sich zum Beispiel auch ihre Sichtweise zu den Armen geändert hat, aber natürlich auch, was die Republik angeht.
Day und June kann man schon irgendwie als Dreamteam bezeichnen, weil beide super harmonieren und sich perfekt ergänzen. Die Liebesgeschichte finde ich sehr süß, man merkt aber auch , dass alle beide erst 15 sind, denn deren Beziehung in Band 3 ist erwachsener und irgendwie inniger, wenn man jetzt versteht, was ich meine. Das heißt jetzt nun auch nicht, dass die Liebesgeschichte kindisch ist, ich weiß jetzt nur nicht wie ich es besser beschreiben soll, deshalb lest es selbst! Die Liebesgeschichte spielt sich in dem Buch aber eher im Hintergrund ab, da das Hauptthema eher auf der Republik liegt.
Die Idee des Buches finde ich klasse. Ich liebe es, in die von Marie Lu erschaffene Welt abzutauchen, weil sie den Leser sehr fesselt und man immer unbedingt mehr über sie erfahren will. Mir gefällt auch, dass das Buch sehr actionreich gehalten ist, besonders das Ende hat mich umgehauen. Es passiert so viel aufeinmal, dass man sich vom Geschehenen gar nicht erholen kann und man fiebert die ganze Zeit mit, das Herz klopft wie verrückt und man würde am liebsten wegen der Opfer, die gebracht wurden, losheulen.
Beim zweiten mal lesen habe ich auch gemerkt, dass mich das Buch überraschend oft zum Weinen gebracht hat. Echt, ich habe bei dem Buch mehr geweint, als bei anderen Büchern, die mich mit ihren traurigen Geschichten eher hätten zum Weinen bringen müssen.
Zum Schreibstil muss ich nicht viel sagen, außer, dass er fesselnd und wundervoll ist. Besonders gut ist natürlich, dass das Buch abwechselnd aus der Sicht von June und Day in der Ich- Perspektive geschrieben ist, weil man so immer den Überblick hat und weiß, wie es um die beiden steht.
Fazit:
Ich für meinen Teil kann euch Legend- Fallender Himmel von Marie Lu und auch seine Folgebänder herzlichst empfehlen und ich denke, dass die Bücher vielen gefallen könnten! Viele stört es zwar, dass die beiden Protagonisten erst 15 sind, ich fand dies aber nicht sehr schlimm, weil sie sich schließlich nicht wie 15 jährige, pubertierende Teenager benehmen.
Die Liebe zwischen den verschiedensten Charakteren und wie sie alles füreinander tun, ist sehr rührend und wenn der eine oder andere die Charaktere ins Herz schließt und nah am Wasser gebaut ist, könnte ich mir vorstellen, dass beim Lesen auch einige Tränen vergossen werden. 4,5 von 5 Sterne!
Liebste Grüße,
Julia
Review zu Ein ganzes halbes Jahr
Donnerstag, 28. Juli 2016
Hallo ihr Lieben!
Es ist schon bisher her, seit ich den Film " Ein ganzes halbes Jahr" im Kino geschaut habe, aber da er mir so gut gefallen hat, dachte ich mir, dass ich auch mal bisschen was zum Film sage. Kommen wir aber erstmal kurz zu paar Fakten, die dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Regie: Thea Sharrock
Drehbuch: Jojo Moyes
Darsteller: Emilia Clarke, Sam Claflin, Janet McTeer, (...)
Originaltitel: Me before you
Dauer: 1 Std. 50 Min.
Genre: Drama, Romanze
Inhalt:
Louisa Clark (Emilia Clarke) und William Traynor (Sam Claflin) könnten
kaum unterschiedlicher sein. Sie ist eine junge Frau aus der Kleinstadt,
die in einem Café arbeitet und mit ihrem einfachen Leben zufrieden ist,
obwohl sie noch bei ihren Eltern (Brendan Coyle, Samantha Spiro) wohnt
und ihr Freund Patrick (Matthew Lewis) so gar nicht zu ihr passt. Will
dagegen ist depressiv und launisch, seit er, der vormals erfolgreiche,
draufgängerische Banker, im Rollstuhl sitzt. Zwei Jahre ist sein Unfall
her, sein Leben hält Will nicht mehr für lebenswert – doch da lernt er
Louisa kennen, die ihren Job im Café verloren hat und von Wills Mutter
Camilla (Janet McTeer) nun für sechs Monate angestellt wurde, als
emotionale Stütze für den Sohn. Lou kennt von Anfang an keine falsche
Zurückhaltung und so verstehen sie und Will sich nach ersten
Anlaufschwierigkeiten bald sehr gut. Sie merkt, dass ihr Wills Glück
immer wichtiger wird – und ist alarmiert, als ihr dämmert, warum sie nur
für sechs Monate eingestellt wurde… (Quelle)Rezension zu Little lies- Vollkommen vertraut von Abbi Glines
Dienstag, 19. Juli 2016
Hallo ihr Lieben!
Es scheint, als hätte ich meine " Rezensionsflaute" ( so nenne ich diese Leere in meinem Kopf, sobald ich mich ransetze, eine Rezension zu schreiben) überwunden, weil ich ENDLICH mal nicht Stunden vor dem Laptop saß, bevor mir das erste Wort für die Rezension eingefallen ist. ( Ich kennt mich ja, ich muss immer alles übertreiben, ich glaube aber, ihr wisst was ich meine :D )
Titel: Little lies- Vollkommen vertraut
Originaltitel: The Vincent brothers- Extended and Uncut
Autor: Abbi Glines
Verlag: Piper
Seiten: 293
Preis: 8,99
ISBN: 978-3-492-30440-5
ISBN: 978-3-492-30440-5
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Inhalt:
Sawyer ist der Einzige, den Lana je wollte. Doch er hat sein Herz an
ihre perfekte Cousine Ashton verloren – die es brach. Als Lana zu Besuch
in der Stadt ist, sieht Sawyer sie plötzlich mit anderen Augen: Er
findet sie wunderschön und liebenswert – nahezu unwiderstehlich. Und
vielleicht kann er sich mit Lana an Ashton rächen. Doch was als
unverfänglicher Flirt beginnt, entwickelt sich zu einem heißen Spiel der
Verführung, und schon bald ist das Verlangen überraschend echt.
Meinung:
In dem Buch geht es um Lana, die schon seit längerem auf Sawyer steht, dessen Herz aber für Ashton schlägt. Nun ist es aber so, dass Ashton mit einem anderen zusammen ist und dies bricht Sawyer immer wieder aufs neue das Herz. Da kommt ihm Lana wie gerufen, um sich etwas ablenken zu lassen und um sich an Ashton zu rächen. Er verbringt immer mehr Zeit mit ihr und schon bald merkt er, dass er Ashton in Lanas Gegenwart vergisst und nur an sie denken kann... Für mich klingt der Inhalt irgendwie wie ein typischer New Adult Roman, wobei ich auch das Gefühl habe, dass es in fast allen Büchern aus dem Genre um das gleiche geht. Dies war auch mein erstes Buch von Abbi Glines, dementsprechend hatte ich sehr hohe Erwartungen, da die Bücher der Autorin von vielen geliebt und als was besonderes bezeichnet werden. Lana , die sich ( wie es auch im Buch stand ) von der grauen Maus zum stolzen Schwan entwickelt hat, war als Charakter in Ordnung. Sie war schon ganz nett, allerdings hat mich ihr Verhalten genervt, beispielsweise hat sie Sawyer jedes mal aufs neue verziehen und ist zu ihm zurückgelaufen, obwohl er nicht gerade nett zu ihr gewesen war. Er hat sich zwar auch immer entschuldigt, aber irgendwann reichts dann auch mal, egal, wie toll der Typ ist. Bei manchen Dingen fand ich auch, dass sie aus einer Mücke einen Elefanten machte und ja, ich fand sie manchmal sogar echt lächerlich mit ihren Gedanken oder Handlungen. Während des Lesens hätte ich mir sehr oft am liebsten mit der Hand auf die Stirn geklatscht. Manchmal war sie aber , wie schon vorhin erwähnt, ganz in Ordnung und sie tat mir an manchen Stellen auch leid, weil sie dann doch einiges durchmachen musste. Sawyer hat mir dann doch minimal besser gefallen, aber auch er hat oft einfach nur genervt. Erst macht er sich an Lana ran und man selbst denkt wirklich, dass er sie mehr zu mögen scheint, aber nein- entweder er läuft dann doch wieder zu Ashton rüber oder der Typ stellt sonst was an. Außerdem hat es genervt, dass er sich anscheinend selbst immer eingeredet hat, nichts für Lana zu empfinden, obwohl jeder Blinde merkt, dass er sie mag. Aber wie es auch bei Lana war, konnte man ihn an manchen Stellen auch verstehen, da er Ashton wirklich geliebt hatte und sowas verschwindet nicht einfach von einem Tag auf den anderen. Die Nebencharaktere, jedenfalls die meisten, waren total oberflächlich und richtig ins Herz schließen konnte ich sie alle nicht. Ich habe sie alle jetzt nicht direkt gehasst, sie werden aber auch nicht Charaktere sein, die mir ewig im Gedächtnis bleiben, wobei einige wie Beau und Ashton mehr Potenzial hätten, wenn man mehr über sie wüsste und mal in ihre Köpfe reinschauen könnte. Kann sein, dass sie mir nur so oberflächlich vorkamen, weil sie Nebencharaktere sind, vielleicht gewinnen sie mehr an Tiefe, sobald ich den ersten Teil gelesen habe.
Wie man es bei New Adult Romanen gewohnt ist, herrscht in diesem Buch ein Hin und Her, was mich persönlich irgendwie nervt. Können sich die Autorinnen nicht mal was anderes ausdenken, als die Charaktere ständig streiten zu lassen um Spannung aufzubauen? Die, die des öfteren dieses Genre lesen, wissen, dass viele Charaktere immer ein sehr dramatisches Erlebnis erlebt haben, sich nicht öffnen wollen und versuchen, vor der Vergangenheit zu fliehen, blablabla. Dies blieb hier mehr oder weniger aus, zwar gab es schon den einen oder anderen, der es früher nicht leicht hatte, aber irgendwas total dramatisches, schlimmes war es nun auch nicht. Das hat mir irgendwie gefallen, da ich das Gefühl habe, dass eh immer jedem dasselbe passiert und es dann immer so überdramatisiert wird, weshalb es einem irgendwann dann doch zu unrealistisch und einfach zu viel wird. Den Schreibstil der Autorin fand ich dafür schon besser, er war zwar nichts besonderes und nicht sehr herausstechend, trotzdem ließ sich das Buch gut lesen, wobei meiner Meinung nach oft in den unpassenden Stellen Ausrufezeichen vorkamen, wodurch mir die Gedanken irgendwie so kindlich oder lächerlich erschienen.
Sehr spannend war das Buch jetzt auch nicht, es gab einige Längen, obwohl das Buch nur knapp 290 Seiten hat. Deshalb hatte ich das Gefühl, dass ich für diese wirklich kleine Seitenanzahl ewig gebraucht hatte. Echt, ich fange an zu lesen, schaue kurz auf die Seiten, sehe, dass ich auf Seite 170 bin, lese gefühlt 15 Minuten weiter, schaue nochmal auf die Seitenzahl und bin auf Seite 173.
Fazit:
Bei dem Buch `Little lies- Vollkommen vertraut` von Abbi Glines gab es einiges, was mich gestört hat, weshalb ich dem Buch 3 von 5 Sterne gebe. Wegen meiner Rezension könnte man denken, dass ich das Buch echt schlecht fand, ich fand es tatsächlich aber in Ordnung oder mittelmäßig, und werde auf jeden Fall ein weiteres Buch von Abbi Glines lesen, wer weiß, vielleicht wird dieses dann auch besser. Ansonsten glaube ich, dass das Genre New Adult nicht so meins ist, obwohl ich solche Bücher im Sommer trotzdem sehr gerne lese, weil sie so locker und meistens nicht sehr anspruchsvoll sind.
Liebste Grüße,
Julia
Rezension zu Black Blade- Das dunkle Herz der Magie von Jennifer Estep
Freitag, 8. Juli 2016
Hallo ihr Lieben!
Heute kommt mal eine Rezension von mir, undzwar zu dem Buch `Black Blade- Das dunkle Herz der Magie`! Dies ist ein zweiter Teil, weshalb es in diesem Post und der Inhaltsangabe vielleicht Spoiler zu Band 1 geben könnte, sollte euch meine Meinung zu diesem Teil aber auch interessieren, findet ihr die Rezension hier
Übrigens nochmal ein großes Dankeschön an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Titel: Black Blade- Das dunkle Herz der Magie
Originaltitel: Dark heart of magic
Autor: Jennifer Estep
Verlag: ivi
Seiten: 384
Preis: 14,99
Altersempfehlung: 14 - 17 Jahre
ISBN: 978-3-492-70356-7
Inhalt:
Manchen Leuten fehlt einfach jeder Ehrgeiz. Devon Sinclair
beispielsweise ist davon überzeugt, dass Lila das »Turnier der Klingen«
für sich entscheiden kann – dabei sollte er als ihr Kontrahent lieber
daran arbeiten, sie zu besiegen. Doch was der eine nicht hat, hat der
andere zu viel: Mysteriöse »Unfälle« sorgen dafür, dass ein Teilnehmer
nach dem anderen aus dem Wettkampf scheidet. Irgendjemand möchte
gewinnen, um jeden Preis! Als wäre das nicht schon Grund genug zur
Sorge, hat Schurke Victor Draconi bereits einen finsteren Plan
geschmiedet, um Devon und Lilas Freunden zu schaden. Und dann ist da
noch ein Mörder in der Stadt, der es auf die Monster von Cloudburst
Falls abgesehen hat. Eins sei damit ein für alle Mal bewiesen: Manchmal
sind Menschen die eigentlichen Monster …
Meinung:
Nach langem Warten ist es endlich so weit und Black Blade 2 ist erschienen! Etwas später habe ich es dann begonnen, mit riesiger Vorfreude. Leider kam ich aber nicht gut in die Geschichte rein. Ich fand den Anfang sehr langatmig und kam deshalb nur langsam voran, außerdem hatte ich schon ganz vergessen, wer wer ist. Das hat auch nochmal etwas den Lesefluss gestört, ist dann aber auch komplett meine Schuld, und nicht die der Autorin...
Nachdem nichts Großes passiert ist, wurde es ab dem zweiten Drittel wieder besser, weil ich ab da dann wieder in die Geschichte eintauchen und die Zeit mit Lila und Co ganz genießen konnte. Ein großer Hilfeanker waren für mich noch die Rückblicke zum ersten Teil, denn ohne die wäre ich beim Lesen wahrscheinlich verzweifelt. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich auch noch fast alles aus Teil 1 vergessen hatte, aber dank Lila, die immer mal was erzählte, kam ich dem wieder auf die Sprünge und konnte dem Geschehen komplett folgen.
Der Schreibstil ist wie immer schön zu lesen und ich mag ihn sehr gerne, weil er immer mal auch noch etwas Witz bereithält. Außerdem mag ich es auch, dass die Beschreibungen der Autorin nicht zu sehr ins Detail gehen, weil es da schnell langweilig werden kann, man sich aber trotzdem alles sehr gut vorstellen konnte. Mir ist nur aufgefallen, dass es häufig einige Wortwiederholungen gibt, was jetzt aber nicht sehr schlimm ist. Die Idee der Geschichte finde ich ja allgemein unglaublich toll und mit Cloudburst Falls hat Jennifer Estep einen tollen, magischen Ort gezaubert. Wenn man erstmal in der Geschichte ist, herrscht da solch eine tolle Atmosphäre. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, lest es selbst, dann werdet ihr es bestimmt auch merken!
Das, was am Ende herauskam, hat mich nicht sehr überrascht, da ich den " Täter" schon in Verdacht hatte. Am Anfang wäre man da vielleicht nicht drauf gekommen, im Mittelteil gab es aber immer mal kleinere Hinweise darauf, was ich irgendwie schade fand. ( Es kann aber auch sein, dass ich zu schlau bin.
Ha. Haha. Guter Witz, Julia, guter Witz.)
Jedenfalls wäre die Auflösung, wenn man sie davor nicht wusste, bestimmt richtig cool gewesen! Was ich aber besonders mochte, waren die Geheimnisse, die zwischendurch im Buch ans Licht kamen. Besonders das am Ende fand ich echt toll und ich bin schon soo gespannt, was sich da im dritten Teil entwickelt und wie damit umgegangen wird!
Kommen wir nun mal zu den Charakteren: Lila ist, wie ich finde, eine super tolle Protagonistin. Sie ist in gewisser Weise schon so etwas wie eine Heldin, da sie alles dafür tut, um ihre Freunde zu beschützen, sie erscheint einem aber auch nicht komplett perfekt oder fehlerfrei. Außerdem mag ich ihren Humor sehr gerne, mit dem sie mir immer mal wieder ein riesen Grinsen ins Gesicht gezaubert hat. Auch Devon ist ein toller Charakter, der mir im Laufe der Zeit sehr ans Herz gewachsen ist. Ich liebe es und finde es gleichzeitig auch unglaublich süß, wie er sich um alle kümmert und versucht, alles und jeden zu beschützen, auch wenn dieser jemand nicht gerade der netteste Mensch auf Erden ist. Daran merkt man einfach, was für ein großes Herz er hat und wie kann man ihn da nicht lieben? Wie Lila Devon aber ständig einen Korb gibt und versucht, Abstand zu ihm zu halten, hat mich nach einiger Zeit aber echt zum Verzweifeln gebracht und genervt. Auf der einen Seite verstehe ich sie ja auch, aber auf der anderen Seite wünscht man sich irgendwann mal, dass irgendwas zwischen ihnen passiert beziehungsweise sie es zu lässt. Das am Ende hat mich daher schon sehr gespannt auf Band 3 gemacht! Ansonsten mag ich die Nebencharaktere auch sehr gerne, da jeder auf seine eigene Art besonders und verschieden ist. Sei es der flirtende Felix, die "zickige" Deah , der mürrische Oscar oder die scheinbar kalte Claudia- alle sind auf ihre Art liebevoll und mit ihnen hat Jennifer Estep tolle Charaktere geschaffen.
Fazit:
Im Großen und Ganzen hat mir `Black Blade- Das dunkle Herz der Magie ` gut gefallen! Wegen des Anfangs und anderen Kleinigkeiten ziehe ich bei der Bewertung aber einen Stern ab, da ich den ersten Teil dann doch besser fand! Nichtsdestotrotz liebe ich die Geschichte, den Handlungsort und die Charaktere, wie auch das Cover und kann den nächsten und letzten Band kaum abwarten! 4 von 5 Sterne von mir!



