Rezension zu Das Juwel- Die Gabe von Amy Ewing

Hallo ihr Lieben!

ich hinke mit dem Rezension schreiben bisschen hinterher, weil ich mir vorgenommen habe, zu jedem Buch, das ich lese, eine Rezension zu schreiben ( außer es war grottenschlecht... dann überlege ich es mir vielleicht anders), jedenfalls lese ich diesen Monat erstaunlich viel, wenn man bedenkt, dass ich die ersten 3 Wochen Schule hatte und deshalb muss ich noch einiges aufholen. Natürlich ist es kein Muss für mich, aber ich gebe mir Mühe es hinzukriegen, deshalb kommt hier die Rezension zu Das Juwel von Amy Ewing :)


Titel: Das Juwel- Die Gabe
Originaltitel: The Jewel
Autor: Amy Ewing
Verlag: Fischer FJB
Seiten: 448
Preis: 16,99
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8414-2104-3
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Inhalt:


Violet lebt in Armut, aber sie hat
eine besondere Gabe.
Eine Gabe, die ihre Chance und ihr Fluch zugleich ist …

Violet Lasting ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Deshalb wird sie auserwählt, ein Leben im Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um bei ihr zu wohnen. Eine faszinierende, prunkvolle Welt erwartet sie. Doch das neue Leben fordert ein großes Opfer von ihr: gegen ihren Willen und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind schenken.
Wie soll Violet in dieser Welt voller Gefahren und Palastintrigen bestehen?
Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel.

Meinung: 

Das Cover ist sehr schön und erinnert sehr an Selection. Wenn man genauer hinsieht oder über das Cover streicht, erkennt man kleine Glitzersteinchen, die auf das Kleid des Mädchens geklebt wurden und auch in den Haaren findet man paar vor. Die kleinen Steinchen sind Silber und passen so perfekt zur Schriftfarbe des Titels.

Violet ist ein Surrogate und hat somit eine besondere Gabe. Sie wurde mit vielen anderen ihrer Art in einer Anstalt gelehrt, ihre Gabe zu kontrollieren und soll nun bei einer Auktion an eine Adelige verkauft werden, damit sie ihr ein Kind gebärt, da Adelige nicht in der Lage sind, Kinder zu kriegen. Gleich nach den ersten 100 Seiten merkt man, wie schrecklich Surrogates behandelt werden. Die Adeligen behandeln sie nicht wie Menschen, sondern wie Tiere. Dadurch ist die Atmosphäre in dem Buch finster. Ich mochte Violet sehr gerne und konnte auch gut verstehen, warum sie sich unwohl fühlte und am liebsten einfach nur verschwinden wollte. Auch Charaktere wie Raven, Anabelle und Lucien sind mir sehr ans Herz gewachsen, weil sie eine der wenigen waren, die Violet nicht wie ein Tier behandelten und für sie da waren.

Die Liebesgeschichte in dem Buch kam erst ab der Hälfte, wurde am Anfang erst im Hintergrund, zum Schluss aber im Vordergrund gehalten. Allerdings kam mir die Liebesgeschichte zu schnell. Violet hatte Ash gerade erst kennengelernt und war schon total verknallt in ihn, was sehr unrealistisch war. Es kam einem so vor, als kannten sie sich erst ein paar Tage und schon hatten sie sich geküsst und ihre Liebe zueinander gestanden. Ja klar. Mit Ash wurde ich am Anfang nicht ganz warm, doch zum Schluss fande ich ihn und die Liebesgeschichte dann doch ganz süß, aber auch merkwürdig. 

Der Schreibstil war flüssig zu lesen, doch zwischendurch wurde Manches zu genau beschrieben, sodass es bisschen langatmig war, das Ende war dafür aber sehr  spannend und hat auch einen miesen Cliffhanger. 
Wenn man das Buch öffnet sieht man vorne gleich eine Karte. Am Anfang des Buches wurde erklärt, wie es in der Stadt ungefähr aussah: Um die Stadt wurde eine Mauer gebaut, die die Bewohner vor dem Meer dahinter schützen, außen wohnen die ärmeren Familien,
und in der Mitte der Stadt, umgeben von der


Bank, der Farm und so weiter befindet sich

das Juwel, wo die Adeligen leben. Die Karte
zeigt die Stadt nochmal übersichtlicher, sodass man während des Lesens immer gucken konnte, wo sich was befindet. Auch hinten ist nochmal eine Karte, die das Juwel zeigt, wo die 4 Gründungshäuser und das Fürstenpaar leben. Außerdem ist hinten nochmal eine Übersicht mit den Hauptfiguren abgebildet. Wenn man beispielsweise mit den Charakteren durcheinander kam, konnte man einfach hinten nachschauen, wer wer ist. Sehr praktisch. 


Fazit:

Mir hat das Buch im großen und ganzen sehr gut gefallen, jedoch gab es meiner Meinung nach auch wichtige Kritikpunkte, weshalb es von mir 4 von 5 Sterne kriegt, mit einer starken Tendenz zu den 3,5 Sternen. Natürlich werde ich trotzdem den zweiten Teil lesen und bin schon gespannt, was mich in diesem alles erwarten wird.

Liebste Grüße,

Julia 

  1. Hallo Julia,

    ich mochte dieses Buch wirklich gern und hab das zweite schon im Regal. Lass mich wissen, wie die weiße Rose dir dann gefallen hat! :)

    Liebe Grüße,
    Vanessa
    vanessasbuecherregal.blogspot.de

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